Endlich ein Sieg!

Unsere Damen beendeten die Bundesligasaison 2013 mit einem Sieg über den PSV Weimar. Wäre die Bundesliga im nächsten Jahr nicht reformiert geworden hätten die Damen damit sogar den Klassenerhalt geschafft. Aber man ist nicht sehr traurig über den Abstieg in die 2. Bundesliga, denn diese wird nächstes Jahr sehr spannend werden und ist nicht zu unterschätzen. Mit Gröbenzell steigen noch weitere drei Mannschaften aus der ersten Liga ab und so werden sich einige Mannschaften wieder treffen.

Keine Trainingspause gab es für die Bundesligadamen. Gleich nach den Sommerferien am 14.September fand der letzte Kampftag in der 1. Bundesliga statt. Ausgerechnet auch noch nach Wiesbaden, was eine Fahrt von einfach 450 km bedeutete. Auch wenn der Abstieg aus der 1 Bundesliga schon feststand so war man doch wild entschlossen die rote Laterne abzugeben und mit mindestens einem Sieg nach Hause zu fahren.Auch die Damen aus Weimar waren bisher ohne Sieg geblieben und so schien dies durchaus im Bereich des Möglichen. Leider fehlten einige Stammkämpferinnen wir Irina Heckmann, Alexandra Brandstetter und Alexandra Sebald.

Der erste Gegner war der PSV Weimar. Wie gesagt ein Sieg war der Plan.
Als erstes ging Punktegarant Barbara Baur auf die Matte. In der Gewichtsklasse + 78 kg dominierte sie ihre Gegnerin Sandra Amarell und siegte nach nur 55 Sekunden mit einem wunderschönen O Uchi Gari für den es Ippon gab.
Als nächstes startete Martina Baumann – 70 kg. Martina gestaltete den Kampf und ihre Gegnerin wurde auch schon wegen Passivität bestraft. Dann allerdings passte Martina einen kurzen Moment nicht auf und Julia Dorny nutzte die Gelegenheit um Martina mit Ko Uchi Gari auf den Rücken zu werfen.
Da wurde Betreuerin Christa Frey etwas nervös denn dieser Punkt war eigentlich eingeplant. Auch die nächsten 2 Punkte gingen leider an Weimar.
Heike Gewehr und Steffi Mannaberg lieferten sich jeweils 3,5 Minuten ausgeglichene Kämpfe mit ihren Gegnerinnen aber leider reichte die Kondition nicht ganz bis zum Ende der Kampfzeit und so stand es 1:3 für Weimar. Es war klar jetzt durfte niemand mehr verlieren.
Die Gegnerinnen von Marion Weissensteiner und Katja Osenberg traten nicht an. Wahrscheinlich war schon klar, dass die Punkte sowieso nach Gröbenzell gehen würden ☺
Beim Zwischenstand von 3:3 lag es nun an Elisabeth Speckbacher – 52 kg den Kampf und somit die Begegnung für Gröbenzell zu entscheiden. Und auf Lissi war Verlass. Mit drei Yuko Wertungen und einem abschließenden Haltegriff ging sie 20 Sekunden vor Ablauf der Kampfzeit als Siegerin von der Matte was gleichzeitig den Sieg für die Gröbenzeller Damen bedeutete.

Der nächste Gegner hieß KimChi Wiesbaden. Für KimChi ging es zu Hause um den Klassenerhalt. Sie mussten zwei Mal gewinnen um in der 1. Bundesliga bleiben zu dürfen. Es war klar, dass sie versuchen würden ihre beste Mannschaft aufzustellen.
Barbara Baur startete erneut mit einem Sieg. Wiederum eine Fußtechnik mit anschließendem Haltegriff brachte ihr den Sieg. Bis 70 kg ging Melanie Breitsameter an den Start. Melanie gehört eigentlich nicht zur Stammmannschaft aber sie machte ihre Sache sehr gut und zeigte, dass sie durchaus auch das Niveau hat. Auch sie konnte ihre Gegnerin am Boden festnageln und einen Punkt für Gröbenzell gewinnen. Nun wurde es langsam still im Wiesbadener Lager. 2:0 für Gröbenzell damit hatte wohl niemand gerechnet.
Leider ging es aber nicht so weiter. Die niederländische Nationalkämpferin Juul Franssen ließ Steffi Mannaberg keine Chance. Heike Gewehr lieferte sich einen tollen Kampf über die volle Kampfzeit mit der Portugiesin Leandra Freitas aber leider reichte es nicht ganz zum Sieg. Auch Martina Baumann, Katja Osenberg und Elisabeth Speckbacher mussten ihre Kämpfe abgeben.

Am Ende waren die Damen aber doch sehr glücklich über den Sieg gegen Weimar. Auf dem Rückweg haben wir in Würzburg bei unserer „alten“ Mannschaftskollegin Karin Gabriel (Lang) übernachtet und noch ein bisschen Sieg und den Geburtstag von Steffi gefeiert 😉

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